FREIE WÄHLER: Klimaschutz als Perspektive für Langzeitarbeitslose

Die Lübecker Bürgerschaft hat den Klimanotstand ausgerufen. Dieser Beschluss fordert alle Akteure auf, ihre Bemühungen bei Arten- und Klimaschutz zu intensivieren. Einen Anfang hat am Dienstag der Sozialausschuss gemacht. Er beschloss einstimmig, der Bürgerschaft zu empfehlen, ein aktuelles Förderprogramm für Langzeitarbeitslose mit dem Klima- und Artenschutz zu verknüpfen.

Gregor Voht (FREIE WÄHLER)

Die Lübecker Bürgerschaft hat den Klimanotstand ausgerufen. Dieser Beschluss fordert alle Akteure auf, ihre Bemühungen bei Arten- und Klimaschutz zu intensivieren. Einen Anfang hat am Dienstag der Sozialausschuss gemacht. Er beschloss einstimmig, der Bürgerschaft zu empfehlen, ein aktuelles Förderprogramm für Langzeitarbeitslose mit dem Klima- und Artenschutz zu verknüpfen.

Das Sozialausschussmitglied Gregor Voht (FREIE WÄHLER) hatte den Antrag zusammen mit Kollegen von SPD und CDU initiiert und ist zufrieden:

„Das Förderprogramm nach § 16i SGB II bietet die Chance die personellen Ressourcen für den kommunalen Klima- und Artenschutz zu stärken und verbindet gleichzeitig diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe mit persönlichen beruflichen Perspektiven für Langzeitarbeitslose. Eine Win-Win-Situation.

Die Verwaltung arbeitet schon länger an der Umsetzung des Förderprogramms bei der Hansestadt Lübeck und soll nun die Möglichkeiten zur Anstellung in den Bereichen des kommunalen Klima- und Artenschutzes in ihre Vorlage einarbeiten. Diese Aufgabe hat eine besondere gesellschaftliche Priorität und muss künftig bei jedem Verwaltungshandeln mitgedacht werden. Ansonsten bleibt der mit reichlich Pathos beschlossene „Klimanotstand“ nur zahnlose Symbolpolitik, das wollen wir FREIE WÄHLER unbedingt verhindern.

Eine Stärkung der Klimaleitstelle ist im Rahmen des Förderprogramms genauso denkbar, wie neue personelle Möglichkeiten zur Schaffung von mehr Blühflächen und weiterer Artenschutzmaßnahmen im Stadtgebiet.“