Ostholstein: FREIE WÄHLER treten zur Kreistagswahl an!

Dahme (Ostholstein). Am Montag den 19.02.2018 gründeten die FREIEN WÄHLER in Ostholstein ihre sechste Kreisvereinigung in Schleswig-Holstein. Die junge Kreisvereinigung stellt sich bereits am 6. Mai 2018 ihrer ersten großen Herausforderung: Der Wahl zum Kreistag. Die Versammlung wählte den selbstständigen Betriebswirt Joachim Tappmeyer aus Dahme einstimmig zum Kreisvorsitzenden. Joachim Tappmeyer bringt sich in seiner Heimatgemeinde bereits für die unabhängige Dahmer-Wähler-Gemeinschaft (DWG) politisch ein. Ebenfalls einstimmig wurden sein Stellvertreter Dr. Henry Saage und der Schatzmeister Stephan Hedicke gewählt.

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Dahme (Ostholstein). Am Montag den 19.02.2018 gründeten die FREIEN WÄHLER in Ostholstein ihre sechste Kreisvereinigung in Schleswig-Holstein. Die junge Kreisvereinigung stellt sich bereits am 6. Mai 2018 ihrer ersten großen Herausforderung: Der Wahl zum Kreistag.

Die Versammlung wählte den selbstständigen Betriebswirt Joachim Tappmeyer aus Dahme einstimmig zum Kreisvorsitzenden. Joachim Tappmeyer bringt sich in seiner Heimatgemeinde bereits für die unabhängige Dahmer-Wähler-Gemeinschaft (DWG) politisch ein. Ebenfalls einstimmig wurden sein Stellvertreter Dr. Henry Saage und der Schatzmeister Stephan Hedicke gewählt. Das Spitzen-Trio führt auch die Liste zur Kreistagswahl an – die ersten vier Plätze:

  1. Joachim Tappmeyer (59), selbstständiger Betriebswirt, Dahme
  2. Stephan Hedicke (66), Soldat i.R., Grube
  3. Dr. Henry Saage (56), Diplom-Ingenieur, Dahme
  4. Stephanie Lubnow (43), Restaurantfachfrau, Scharbeutz

Die Kandidaten bringen bereits Kreistagserfahrung mit. Stephan Hedicke (Platz 2) gehört dem aktuellen ostholsteinischen Kreistag als fraktionsloses Mitglied an und Dr. Henry Saage (Platz 3) war bis zum Jahr 2005 Mitglied des Kreistags im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Politische Erfahrung hat auch Stephanie Lubnow. Sie ist den Ostholsteinern noch von der Bundestagswahl 2017 mit ihrem Slogan „Machen statt Meckern“ bekannt.

Der frisch gewählte Vorsitzende und Spitzenkandidat Joachim Tappmeyer erklärt:

„Es wurde einfach Zeit. Viele Menschen, gerade in den kleineren Gemeinden, sind unzufrieden mit der Kreispolitik. CDU und SPD machen in Ostholstein leider keine wesentliche bessere Figur als ihre Spitzen in Berlin. Davon profitieren zu häufig die politischen Ränder. Wir machen ein politisches Angebot aus der Mitte der Gesellschaft für die Mitte der Gesellschaft. Sachpolitik steht für uns im Vordergrund. Deswegen werden wir auch parteilosen Kandidaten ermöglichen für uns in den Wahlkreisen anzutreten. 

Besonders wichtig ist uns die Stärkung der gewachsenen Gemeindestruktur und der Erhalt der Eigenständigkeit der Gemeinden. Wir wollen den Menschen vor Ort Entscheidungsmöglichkeiten zurückgeben. Viele Entscheidungen können vor Ort wesentlich besser getroffen werden, als in Eutin. Wir setzen uns außerdem dafür ein, dass die Gesellschaft in Ostholstein von Gemeinschaft und Respekt geprägt wird. Gerade ältere Menschen müssen stärker eingebunden werden, anstatt sie auszugrenzen. Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sind wichtig für die Gesellschaft.“

Eine Verwechslungsgefahr mit der im Kreis bereits aktiven Freien Wählergemeinschaft Ostholstein (FWG) sehen die FREIEN WÄHLER nicht. Der FREIE WÄHLER Landesvorsitzende Gregor Voht, der auf die Versammlung die Glückwünsche des Landesvorstands überbrachte, erklärt: „Wenn jeder seinen satzungsgemäßen Namen verwendet, besteht überhaupt kein Problem. Wir treten in insgesamt sieben Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein mit der Kurzbezeichnung „FREIE WÄHLER“ an, so wie man uns auch von Landtags-, Bundestags- und Europawahlen kennt. Der Landeswahlleiter hat uns die einheitliche Listennummer 10 zugeteilt, man kann uns auf dem Wahlzettel nirgendwo verfehlen.“